NÖ Modellschule - Neue Mittelschule

Die Neue Mittelschule bzw. die NÖ Modellschule verbindet an einem Standort die Vorteile der Hauptschule mit den Chancen des Gymnasiums. Ab dem Schuljahr 2011/12 führt die Hauptschule 2 Tulln die 1. und 2. Klassen als NÖ Modellschule.

Die wesentlichen Merkmale der NÖ Modellschule bzw. der NMS  sind:
F Die Schule ist Lernort und nicht das Elternhaus! Der Lehrstoff soll von den Kindern in der Schule verstanden werden und wird in zusätzlichen Lernbetreuungsstunden gefestigt, d. h. Förderunterricht für begabte und leistungsschwache Schüler.
F Die Kinder werden in Stammklassen nach dem Lehrplan des Realgymnasiums unterrichtet, d. h. die Leistungsgruppen sind aufgehoben!
F Unterrichtsgegenstände werden teilweise zu Doppelstunden geblockt, verwandte Gegenstände werden nach Möglichkeit am Stundenplan hintereinander angesetzt und vernetzt.
F Bei Prüfungen zeigen die Kinder, was sie können ( … und nicht, was sie nicht können)!
F Einführen der „Zwei-Phasen-Schularbeit“ in den Gegenständen Deutsch, Englisch und Mathematik!
F Die SchülerInnen stärken ihre persönlichen Kompetenzen und der Unterricht ist von hoher Schülerselbsttätigkeit geprägt, weiters soll ein Helfersystem innerhalb der Klasse aufgebaut werden.
F Im Unterricht werden moderne Arbeitsformen wie offenes Lernen, fächerübergreifendes Lernen, projektorientiertes Arbeiten, soziales Lernen und die neuen Medien eingesetzt.
F Es werden fächerübergreifende Unterrichtsprojekte oder vernetzte Lernwochen durchgeführt, bei denen die SchülerInnen ihre Arbeiten präsentieren können.
F In der 7. und 8. Schulstufe werden interessensspezifische Wahlpflichtfächer angeboten, Vertiefungsunterricht (Deutsch, Englisch, Mathematik) oder ein handwerklich-technisch-kreativer Unterricht.
F Außerdem können SchülerInnen einer neuen Mittelschule bzw. einer NÖ Modellschule leichter in eine weiterführende, höhere Schule mit Matura-Abschluss übertreten.
F Die LehrerInnen bereiten sich im Team gemeinsam auf den Unterricht vor. Teamteaching von zwei oder gar mehr Lehrpersonen ist in vielen Gegenständen die Regel.
F Die Elternsprechtage werden als sogenannte “Kind-Eltern-Lehrer“- Gespräche abgehalten.

Die NMS bzw. NÖ Modellschule baut auf den Stärken des Kindes auf. Bei drohenden negativen Beurteilungen  und nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten können die Erziehungsberechtigten allerdings in einzelnen Gegenständen eine Beurteilung nach dem Lehrplan der Hauptschule verlangen. In diesem Fall ist im Zeugnis der Passus „Beurteilt nach dem Lehrplan der Hauptschule“ mit einer entsprechenden fiktiven Leistungsgruppenzuordnung in Deutsch, Englisch und Mathematik zu vermerken. Lehrplanabstufungen sollen frühestens in der 6. Schulstufe vorgenommen werden.

Die NÖ Modellschule Tulln bzw. HS 2 Tulln legt auch auf folgende, weitere Schwerpunkte großen Wert:

Soziale Integration: Integrationsklassen mit Kindern mit Handicap als auch Klassen mit Einzelintegration und Stützstunden, sowie Förderung von Kindern mit Nicht-Deutscher-Muttersprache!

Neue Medien:

 

Führung einer Informatik-Klasse ab dem Schuljahr 2011/12, sowie Einsatz des Computers und der neuen Medien im Unterricht auf allen Schulstufen und in allen Fächern.
Fremdsprachen: Englisch als Arbeitssprache in der 6. Schulstufe und Zusatzangebot "KET" in der 8. Schulstufe.
Berufsorientierung: Integrativ auf der 7. und 8. Schulstufe, ergänzt durch Betriebsbesuche und Exkursionen, sowie Besuch von Schul- und Berufsinformationsmessen.
Kreativer Bereich: Schulspielgruppe "Regenbogen", Unverbindliche Übung "Sing & Swing" und Teilnahme an Kreativwettbewerben.
Gesunde Schule: Sport: Teilnahme an Sportwettkämpfen, zusätzliche Sportangebote im Kurssystem, Ergo-Base, ...
  Ernährung: Wöchentliche Durchführung der "Gesunden Jause", Förderung des gesunden Trinkverhaltens durch das Angebot eines Trinkbrunnens.
  Ruhe- und Entspannungsraum: Rückzugsmöglichkeit für SchülerInnen, um dem Arbeitslärm zu entfliehen und Ruhe zu finden, bzw. Freistunden entspannt genießen zu können.
  Förderung sozialer Beziehungen: Generationenübergreifende Projekte mit dem Rosenheim Tulln, Untersuchung von Barrierefreiheit in der Stadt Tulln
  Coaching Base: Aufbau von „Respekt und Dialog“ innerhalb einer Klasse, Verbesserung und Entspannung der Lernsituation, sowie Stärkung der Selbstwahrnehmung und Selbstverantwortung des Schülers/der Schülerin.

zur Hauptseite